The sand in california.

Orientation.

So, diese Woche ist ja Einführungswoche für alle neuen (internationalen) Studenten am SBCC. Unter diesen Studenten habe ich jetzt nicht sehr viele Bekanntschaften gemacht – das lag vor allem auch daran, dass es zu 90% Leute aus Schweden sind und die eigentlich alle unter sich bleiben und sich auf schwedisch unterhalten. Es ist halt fraglich, ob der Auslandsaufenthalt sich für die so rentiert…? Naja, aber da ich ja auch mein Englisch verbessern will und nicht schwedisch oder koreanisch lernen will, freue ich mich umso mehr auf übernächste Woche, wenn die Kurse so richtig losgehen.

Es gab auch eine Tour durch den Uni-Campus (der übrigens sehr toll ist, von der Cafeteria-Terrasse hat man einen wahnsinns Ausblick aufs Meer…), uns wurden alle Gebäude gezeigt und auch viel erklärt über die vielen Kurse die man belegen kann. Anders als an deutschen Unis kann man hier auch so illustre Kurse wie surfing, scuba diving oder wellness (?) belegen und ganz normal Credits dafür bekommen :P Ich hab mir natürlich auch gleich einen obligatorischen College-Pulli zugelegt (Foto siehe unten). Vom Footballfeld hab ich leider nur mit meinem Handy Fotos gemacht wiel die Kamera daheim war. Die Footballsaison am College ist leider grad schon vorbei, aber laut Jennifer ist das gar nicht so schlimm, weil dass SBCC bisher noch kein Spiel gewonnen hat :P Wäre also eher ein Trauerspiel. Die Fußballspiele (nicht Football) der Nachbaruni UCSB sollen dafür richtig große Party-Events sein, da werd ich mich bestimmt das ein oder andere Mal blicken lassen.

Gestern war ich nach der Uni dann auch noch das erste Mal richtig Lebensmittel einkaufen und was soll ich sagen, das war vielleicht ein Act! Ich glaub ich war bestimmt 1 1/2 bis 2 std in diesem Supermarkt weil die Auswahl nicht unbedingt größer als in Deutschland, aber einfach anders war. Hat ewig gedauert, bis ich alles zusammen hatte. Wenn man z.B. eine stinknormale Tiefkühlpizza will, hat man die Wahl zwischen geschätzten 30 verschiedenen Sorten und Marken. Ansonsten ist hier natürlich alles größer, Milch kaufen die Amis bevorzugt in 10-Liter-Kanistern, Karotten gibts hier dafür nur als Baby Carrotts, die schon geschält und gewaschen sind und in einem großen Beutel im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dasselbe gilt für den Salat – bereits gepflückt und 3x gewaschen (natürlich angeblich ganz ohne Chemikalien und Konservierungsstoffe) muss sich hier keiner mit der lästigen Tätigkeit des Salatwaschens abgeben! :P Leider ist auch alles teurer als in Deutschland, eine Paprika kostet 2$, ein Bertolli-Olivenöl, das in Deutschland 4€ kostet, kriegt man hier für 8$ (was immer noch das günstigste ist). Unter den vielen unbekannten Marken, die mich fast erschlagen haben, hab ich auch einige bekannte Gesichter gefunden, wie etwa Barilla, Philadelphia und am allerbesten: Knorr, ist total beliebt hier :D Besonders was Wurst- und Fleischwaren angeht, haben viele Marken (Pseudo-)deutsche Namen wie etwa Wuerzburger oder Fleischman’s oder so xD Warum auch immer! Grandios fand ich auch die Auswahl an asiatischen Produkten, unter anderem gabs hier auch Pocky, ein wahres Highlight unter den vielen japanischen Süßigkeiten!

Joa, dann war ich vorgestern in einer weiteren Institution des amerikanischen consumerism: K-Mart :D Ja und wie bei Wal Mart und Konsorten gibt es hier wirklich alles, von Essen über Kleidung, Möbel, Campingutensilien, Kosmetik, allerhand Werkzeug, Wäsche, und und und…! War auch mal ein Erlebnis das gesehen zu haben :P

Ansonsten…bin ich ja vorgestern in mein Zimmer eingezogen – es tut so gut endlich wieder in einem normalen Zimmer zu schlafen, sein eigenes Essen kochen zu können usw. Jetzt bin ich erst richtig angekommen hier. Der Einstand wurde natürlich erstmal mit einem geilen Abendessen, einem kalten Bier (RedHook ist echt ganz gut) und Ami-TV (es lief TBBT) zelebriert. :)

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This entry was published on January 12, 2012 at 1:49 am. It’s filed under college, Cooking, Food, Santa Barbara, typically USA and tagged , , , , , . Bookmark the permalink. Follow any comments here with the RSS feed for this post.

8 thoughts on “Orientation.

  1. Jaja, die gute alte Knorr-Erbswurst :-))

    Hatte die Oma während der Kuba-Krise gebunkert …
    (da hätte im Ernstfall die Erbswurst aber auch nix mehr geholfen)
    LG, Alf

  2. the sand in california. on said:

    Hahaha wirklich? Was ist denn Erbswurst überhaupt?

  3. the sand in california. on said:

    haha, klingt sehr…ähm…lecker :P

  4. Mja, man darf’s halt nicht pur schlabbern, sondern mit Wasser ‘rein, heißmachen, und evtl. abgesägten Würschtlteilen. Bin aber kein Experte in der Küche, wie man sieht :-))
    http://de.wikipedia.org/wiki/Erbswurst

  5. Inky Ings on said:

    Weird, I go running at CC every time I visit SB, which is where my dad lives. Nice blog, too bad its all in German!

  6. Hallo Conni,
    ich bin eben durch Zufall auf deinen Blog gestoßen und habe mich mal ein wenig eingelesen.
    Ich habe auch vor nächstes Semester auf SBCC zu wechseln, derzeit gehe ich auf ein College in Fremont im Norden Kaliforniens, gefällt mir hier besonders, deswegen hoffentlich bald der Wechsel.
    Vor einigen Wochen habe ich mir den Campus und alles einmal grob angeschaut. Echt klasse!
    Ich habe nur eine “kleine” Frage: Es scheint du hast relativ schnell eine Wohnung/WG gefunden?
    Wie bist du da vor gegangen, ich will die Suche jetzt auch langsam anfangen.
    Wäre super wenn du mir vielleicht ein paar Tipps geben könntest. Schonmal vielen Dank im Voraus! :)
    Viele Grüße,
    Marc

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